Hallo zusammen.
Der eine oder andere ist vielleicht schon über dieses Problem gestolpert: Setzt man unter Windows 8 EnableLinkedConnections=1 (damit Netzlaufwerke in Admin-Prozessen verfügbar sind), dann verbindet Windows keine Unterverzeichnisse mehr als Laufwerk, sondern nur noch direkt die Shares.
Soll heißen: Wenn Ihr ein Laufwerk \\Server\Share\Subdir1\Subdir2 verbunden habt und öffnet das in Windows 8, dann landet Ihr nicht in Subdir2, sondern direkt in \\Server\Share.
Matthias hat das in seinem Blog auch schon beschrieben.
Die gute Nachricht: Dieses Fehlverhalten wurde heute von Microsoft als Bug bestätigt, und im September soll es einen private Hotfix dafür geben. Sobald ich die Fixnummer kenne, werde ich sie hier veröffentlichen.
Greetz, Martin
If you are administering Windows, you use Group Policies. Here you'll find things you maybe did not know or did not take into account, sometimes funny, sometimes weird. I'm using GPOs from the very beginning, and I tried (and sometimes even managed) to do things with GPOs others hardly even think of or believe they are impossible at all.
Friday, August 09, 2013
Tuesday, June 25, 2013
Microsoft hat umgebaut...
...neues Forendesign in Answers, TechNet und MSDN - hier gibt's ein Mittelchen dagegen: http://userstyles.org/styles/89560/microsoft-forums-technet-msdn-answers (die meisten Cenommunity Contributors und MVPs sind extrem wenig angetan davon...)
...neue MVP-Seiten, daher andere Profiladresse: http://mvp.microsoft.com/de-de/mvp/Martin%20Binder-5000017 (die alten Profildaten hat MS beiläufig "entsorgt"...)
...und demnächst hier am Start: "GPO-Bugs in Windows 8 und Server 2012"...
GRRR!
...neue MVP-Seiten, daher andere Profiladresse: http://mvp.microsoft.com/de-de/mvp/Martin%20Binder-5000017 (die alten Profildaten hat MS beiläufig "entsorgt"...)
...und demnächst hier am Start: "GPO-Bugs in Windows 8 und Server 2012"...
GRRR!
Monday, May 13, 2013
Why sorting alphabetically isn't always a good idea...
Hi there and then.
I just stumbled upon a little known change in the RSoP Results report in Windows 8. This report has undergone a number of changes, mentioned partially at http://blogs.technet.com/b/grouppolicy/archive/2012/11/28/group-policy-in-windows-server-2012-results-report-improvements.aspx
Although at first glance it sounds good, I have a severe problem with the little fact that someone at MS decided to list the GPOs "including sorting information by GPO" - that means, the applied GPOs are sorted alphabetically instead of the order in which they apply.
I wouldn't get upset about that if they included the processing order somewhere else in the RSoP report. But, guess what? They didn't...
This effectively breaks our ability to track down the exact processing order (inheritance, enforcement, loopback), and it immediately makes it impossible to do a showcase like the one I did in http://evilgpo.blogspot.de/2012/02/loopback-demystified.html
OMG!
I just stumbled upon a little known change in the RSoP Results report in Windows 8. This report has undergone a number of changes, mentioned partially at http://blogs.technet.com/b/grouppolicy/archive/2012/11/28/group-policy-in-windows-server-2012-results-report-improvements.aspx
Although at first glance it sounds good, I have a severe problem with the little fact that someone at MS decided to list the GPOs "including sorting information by GPO" - that means, the applied GPOs are sorted alphabetically instead of the order in which they apply.
I wouldn't get upset about that if they included the processing order somewhere else in the RSoP report. But, guess what? They didn't...
This effectively breaks our ability to track down the exact processing order (inheritance, enforcement, loopback), and it immediately makes it impossible to do a showcase like the one I did in http://evilgpo.blogspot.de/2012/02/loopback-demystified.html
OMG!
Wednesday, April 03, 2013
Schampus für alle!
Der erste April ist für solche Nachrichten vielleicht - zumindest in Deutschland - nicht der ideale Tag, aber was soll's?
https://mvp.support.microsoft.com/profile/Martin
Thumbs up und Dank an alle, die dazu beigetragen haben!
https://mvp.support.microsoft.com/profile/Martin
Thumbs up und Dank an alle, die dazu beigetragen haben!
Thursday, March 28, 2013
Zielgruppenadressierung: "Oder"?
Hallo zusammen.
Es gibt Neuigkeiten aus der weiten Welt der Gruppenrichtlinien:
Wenn Ihr mit Group Policy Preferences arbeitet, dann habt Ihr vielleicht auch die "Zielgruppenadressierung auf Elementebene" schon einmal verwendet. Die ermöglicht für jedes einzelne Einstellungselement eine Filterung, unter welchen Bedingungen es angewendet werden soll - das ganze sogar über einen leicht zu bedienenden grafischen Editor.
Stellt Euch folgendes Szenario vor: Ihr wollt Netzlaufwerke abhängig von Gruppenmitgliedschaften zuordnen. Ein bestimmtes Laufwerk soll dabei mehreren Gruppen zur Verfügung stehen. Dafür erstellt Ihr eine Zielgruppenadressierung wie in der folgenden Abbildung.
In der Praxis stellt Ihr dann aber fest: Das Laufwerk wird nur verbunden, wenn der Benutzer Mitglied von Gruppe1 ist - Gruppe2 scheint keine Rolle zu spielen.
Warum funktioniert diese Zielgruppenadressierung nicht wie erwartet? Die Ursache ist in folgender Abbildung zu sehen. Der erste Eintrag hat eine aktivierte Elementoption "Und", die nicht änderbar ist.
Um diese Option zu ändern, schiebt man den ersten Eintrag über den blauen Pfeil in der Menüleiste nach unten. Jetzt ist auch das "AND" vorne sichtbar und kann über die Elementoptionen auf "OR" geändert werden.
In der Zielgruppenadressierung funktionieren logische Operatoren nicht wie in der booleschen Algebra. In der Zielgruppenadressierung steht der Operator nicht zwischen zwei Elementen (wie in der Algebra), sondern vor genau einem Element.
Happy targeting ;-)
Martin
Es gibt Neuigkeiten aus der weiten Welt der Gruppenrichtlinien:
Wenn Ihr mit Group Policy Preferences arbeitet, dann habt Ihr vielleicht auch die "Zielgruppenadressierung auf Elementebene" schon einmal verwendet. Die ermöglicht für jedes einzelne Einstellungselement eine Filterung, unter welchen Bedingungen es angewendet werden soll - das ganze sogar über einen leicht zu bedienenden grafischen Editor.
Stellt Euch folgendes Szenario vor: Ihr wollt Netzlaufwerke abhängig von Gruppenmitgliedschaften zuordnen. Ein bestimmtes Laufwerk soll dabei mehreren Gruppen zur Verfügung stehen. Dafür erstellt Ihr eine Zielgruppenadressierung wie in der folgenden Abbildung.
![]() |
| Abbildung 1: Zielgruppenadressierung für zwei Gruppen |
In der Praxis stellt Ihr dann aber fest: Das Laufwerk wird nur verbunden, wenn der Benutzer Mitglied von Gruppe1 ist - Gruppe2 scheint keine Rolle zu spielen.
Warum funktioniert diese Zielgruppenadressierung nicht wie erwartet? Die Ursache ist in folgender Abbildung zu sehen. Der erste Eintrag hat eine aktivierte Elementoption "Und", die nicht änderbar ist.
![]() |
| Abbildung 2: Nicht änderbare Elementoption "Und" |
Um diese Option zu ändern, schiebt man den ersten Eintrag über den blauen Pfeil in der Menüleiste nach unten. Jetzt ist auch das "AND" vorne sichtbar und kann über die Elementoptionen auf "OR" geändert werden.
![]() |
| Abbildung 3: Nach Ändern der Elementreihenfolge |
In der Zielgruppenadressierung funktionieren logische Operatoren nicht wie in der booleschen Algebra. In der Zielgruppenadressierung steht der Operator nicht zwischen zwei Elementen (wie in der Algebra), sondern vor genau einem Element.
- AND: Dieses Element muss auf jeden Fall wahr sein
- OR: Dieses Element oder ein beliebiges anderes muss wahr sein
Happy targeting ;-)
Martin
Thursday, January 17, 2013
Group Policy Preferences "Drive Maps" and slow logons with unavailable servers...
Hi all.
Li'l tip from field engineering ;-)
Through Group Policy Preferences "drive maps", you can easily assign and remove shared folder mappings for users. Unfortunately, there's a drawback: If you assign a shared folder that points to an unresponsive server (typo, malfunctioning or whatever reason), the assignment has a timeout value of about 30 seconds. If 5 of your assignments point to this one server, that sums up to 2,5 minutes. Veeery long...
The solution is "WMI". To do so, in the GPP drive assingment, click on the "common" tab, enable "Item.Level Targeting" and click "Targeting...". The ILT Editor opens up. In the upper right corner, select "New Item" - "WMI Query". In the Query field, enter the following:
select * from win32_Pingstatus where address="Fileserver" and statuscode=0
"Fileserver", of course, should be replaced with the real server name :-))

Done we are. The win32_pingstatus does one (only one!) ICMP ping to the target machine, this ping has a timeout of only 1 second. Great advantage compared to the 30 seconds GPP (or, to be precise, the redirector) takes.
The same can be applied to mapped printers, too.
And if all your mapped drives reside on the same server: Create a classic WMI filter and assign it to the policy. So the filter is evaluated only once.
Happy filtering :-))
Li'l tip from field engineering ;-)
Through Group Policy Preferences "drive maps", you can easily assign and remove shared folder mappings for users. Unfortunately, there's a drawback: If you assign a shared folder that points to an unresponsive server (typo, malfunctioning or whatever reason), the assignment has a timeout value of about 30 seconds. If 5 of your assignments point to this one server, that sums up to 2,5 minutes. Veeery long...
The solution is "WMI". To do so, in the GPP drive assingment, click on the "common" tab, enable "Item.Level Targeting" and click "Targeting...". The ILT Editor opens up. In the upper right corner, select "New Item" - "WMI Query". In the Query field, enter the following:
select * from win32_Pingstatus where address="Fileserver" and statuscode=0
"Fileserver", of course, should be replaced with the real server name :-))
Done we are. The win32_pingstatus does one (only one!) ICMP ping to the target machine, this ping has a timeout of only 1 second. Great advantage compared to the 30 seconds GPP (or, to be precise, the redirector) takes.
The same can be applied to mapped printers, too.
And if all your mapped drives reside on the same server: Create a classic WMI filter and assign it to the policy. So the filter is evaluated only once.
Happy filtering :-))
Wednesday, January 16, 2013
Group Policy Preferences "Laufwerkzuordnungen": Lange Anmeldezeit, wenn Server nicht verfügbar
Hallo zusammen.
Kleiner Tip aus der Praxis ;-)
Mit den Group Policy Preferences "Laufwerkzuordnungen" kann man relativ leicht und sehr flexibel Netzlaufwerke verbinden und trennen. Leider gibt es einen unschönen Effekt: Ist ein Server nicht verfügbar, dauert es etwa 30 Sekunden bis zum Timeout. Hat man von diesem Server 5 Laufwerke verbunden, summiert sich das auf 2,5 Minuten. Sehr lang...
Lösen kann man das per WMI. Dazu wechselt man im Einstellungselement auf den Reiter "Gemeinsam", aktiviert "Zielgruppenadressierung auf Elementebene" und klickt dann auf "Zielgruppenadressierung...". Hier wählt man Neues Element - WMI-Abfrage und erstellt folgende Abfrage:
select * from win32_Pingstatus where address="Fileserver" and statuscode=0
"Fileserver" muß natürlich durch den Namen des realen Servers ersetzt werden...

Der Timeout von Win32_Pingstatus ist nur 1 Sekunde - ein deutlicher Vorteil gegenüber den knapp 30 Sekunden, die sich die GPP (bzw. der Redirector) nimmt.
Das gleiche lässt sich natürlich auch bei den Druckern verwenden...
Happy filtering ;-))
Kleiner Tip aus der Praxis ;-)
Mit den Group Policy Preferences "Laufwerkzuordnungen" kann man relativ leicht und sehr flexibel Netzlaufwerke verbinden und trennen. Leider gibt es einen unschönen Effekt: Ist ein Server nicht verfügbar, dauert es etwa 30 Sekunden bis zum Timeout. Hat man von diesem Server 5 Laufwerke verbunden, summiert sich das auf 2,5 Minuten. Sehr lang...
Lösen kann man das per WMI. Dazu wechselt man im Einstellungselement auf den Reiter "Gemeinsam", aktiviert "Zielgruppenadressierung auf Elementebene" und klickt dann auf "Zielgruppenadressierung...". Hier wählt man Neues Element - WMI-Abfrage und erstellt folgende Abfrage:
select * from win32_Pingstatus where address="Fileserver" and statuscode=0
"Fileserver" muß natürlich durch den Namen des realen Servers ersetzt werden...
Der Timeout von Win32_Pingstatus ist nur 1 Sekunde - ein deutlicher Vorteil gegenüber den knapp 30 Sekunden, die sich die GPP (bzw. der Redirector) nimmt.
Das gleiche lässt sich natürlich auch bei den Druckern verwenden...
Happy filtering ;-))
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